Creepy Changes – Level Up! (deutsch)

Bedeutung

Veränderungen können manchmal unheimlich sein.

Entweder sie kommen völlig unerwartet.

Oder sie entsprechen nicht 100% dem, was wir uns vorgestellt haben.

Und dennoch: Ohne Veränderungen wäre das Leben sehr langweili

Tonartanalyse

Die Rhythmusgitarre spielt folgende Akkorde:

Man sieht hier gut, warum das Teil “Creepy Changes” heißt.

Hier erklingt von einem Akkord sowohl der Dur als auch der Moll-Dreiklang.

Das ist in einem diatonischem Umfeld normalerweise so nicht zulässig.

Takte 1 bis 5

Auftaktig geht es los, das sollte mittlerweile ein alter Hut sein, aber funktioniert immer. Mein Motiv ist synkopiert, um es interesanter zu machen, da ich ja im ersten Takt lediglich die Akkordtöne von Fis-dur (Fis, Ais und Cis) spiele.

Im zweiten Takt umspiele ich das Cis (Grundton von Cis-Dur) mit der großen None Dis, halte aber den Ball eher flach.

In Takt 3 müssen wir etwas aufpassen, da jetzt der Basisakkord Cis-Moll ist und wir deshalb vom Dis nur einen Halbton bis zum E benden (Terz von Cis-Moll).

Stilsicher landen wir auf dem Grundton von H-Dur.

Takte 6 bis 9

Unser Motiv ist noch nicht fertig, der zweite Teil ist relativ simpel: Wir umspielen noch etwas den Grundton von H-Moll,
gehen dann auf Ais (Terz von Fis-Dur) und dann auf das Gis. Das D# ist die Quinte Gis-Dur und mit einem lässigen
Bending geht es wieder ins Gis, um quasi die Quinte von Cis-Dur vorwegzunehmen.

Takte 10 bis 11

Wie wir schon öfter gesehen haben, ist es sinnvoll, das Motiv beim zweiten Durchgang eine Oktave höher zu wiederholen.

In Takt 11 haben wir dann einen schönen Triller, den ich recht frei improvisiert habe, deshalb die komische Notation mit 11 “Sechzehntel” über 2 Viertel, fühlte sich einfach passend an.

Takte 12 bis 13

Das Motiv aus Takt 4 wiederholt, allerdings den Abschluss gleich mal ne Oktave höher,
um noch etwas mehr Spannung reinzubringen.

Takte 14 bis 17

Finale, oh ho! H-Moll umspielt mit H, Cis und Fis (Grundton, None, Quinte), Fis-Dur mit Terz (Ais), Quarte (H) und
Grundton und dann mit Gis und Dis den Gis-Dur angedeutet.

Den Abschluß bildet dann ein gestaffeltes Bending von Eis (große Sexte), über die kleine Septime (Fis) zum Gis.
Ihr bendet erst mal einen Halbton und dann darauf noch einen Ganzton. Bam!

GuitarPro

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